Psychologie im Audit

"Vergessen Sie nicht die ,Psychologie‘ im Audit!"
Christine Biesinger

Einführung in die Psychologie im Audit

Der Erfolg eines Audits hängt unmittelbar von der Fähigkeit des Auditors ab, mit Menschen umzugehen. Der Auditor ist darauf angewiesen, notwendige Informationen im Gespräch mit dem Auditierten zu erhalten. Fehler in der Durchführung des Gesprächs, mangelnde Interview-Technik oder Kontaktfähigkeit des Auditors können zu fehlender oder verstümmelter Information führen. Persönliche Abneigung führt zur Ablehnung von Auditergebnissen und möglichen Verbesserungsmaßnahmen. Für einen Auditor ist es wichtig, diese Zusammenhänge zu erkennen und mit passendem Verhalten sowie angemessener Gesprächsführung potentielle Konflikte zu vermeiden. In einer konkreten Gesprächssituation geht es also im ersten Schritt darum, sowohl sich selbst, als auch den Gesprächspartner beobachten und einschätzen zu können. Im zweiten Schritt geht es darum, in angemessener und konstruktiver Art und Weise mit einer (Gesprächs-)Situation umgehen zu können.

Was der Auditor und der Auditierte in die Gesprächssituation einbringen:


Hintergrund der beiden Beteiligten –
„Kopf und Bauch”


Gedanken und Gefühle des Auditors und des Auditierten können sich vor Beginn eines Audits gewaltig unterscheiden. Für den Auditor ist es besonders wichtig, für diese Bedingungen sensibel zu sein, sich eigene Befürchtungen im Vorfeld klar zu machen und dem Gesprächspartner mit verständnisvoller Grundhaltung zu begegnen.